Der ​Dieb von Trastevere 2 csillagozás

Geschichten aus Italien
Mario Adorf: Der Dieb von Trastevere Mario Adorf: Der Dieb von Trastevere

Lieben Sie Italien? Lieben Sie spannende, verblüffende Geschichten?

Dann macht Ihnen Mario Adorf, der große deutsche Schauspieler, mit diesem Buch ein wirkliches Geschenk. Denn niemand kann so hinreißend über dieses verrückte Land erzählen wie er, über römische Gauner und Carabinieri, über mafiöse Filmregisseure und schlitzohrige Fotografen

Mario Adorf zeichnet ein liebenswertes Porträt seiner Wahlheimat Italien – und erweist sich dabei als pointensicherer und humorvoller Erzähler

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Goldmann, Köln, 1994
176 oldal · ISBN: 3442720389

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Sándor_Langer_Pudingman P>!
Mario Adorf: Der Dieb von Trastevere

Mario Adorf: Der Dieb von Trastevere Geschichten aus Italien

Nagyon szeretem Mario Adorfot, mint színészt, ehhez most még hozzájön, hogy íróként is megszerettem.
Április elején bóklásztam a városban, mikor egy kisebb antikvárium turkálójában megláttam a könyvet és hatalmas összegért: egy euróért megvettem.
Humoros történetek, valós személyekkel.
Olvasás közben olyan érzésem volt, mintha Lénárd Sándor egyik könyvét olvasnám.

Szabolcs282>!
Mario Adorf: Der Dieb von Trastevere

Mario Adorf: Der Dieb von Trastevere Geschichten aus Italien

Érdekes, vicces történetek az ’50es, ’60as évek Rómájából, Itáliájából. Az olasz kultúra minden szerelmesének jó szívvel ajánlom!


Népszerű idézetek

Sándor_Langer_Pudingman P>!

Als jedoch endlich das Angebot einer großen Rolle in dem Bunuel-Film Tagebuch einer Kammerzofe mit Jeanne Moreau auf mich zukam, wurde mir erklärt, dass ich die Rolle nur spielen könne, wenn ich die italienische Staatsbürgerschaft besäße. Mein italienischer Agent und ich berieten, was zu machen wäre. Seine Idee: Mit meinem italienischen Vater sollte es doch möglich sein, die italienische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Es gelang uns auch, sofort einen Termin für das entsprechende Gespräch mit einem hohen Beamten des zuständigen Ministeriums zu bekommen. Mein Agent erklärte unser Anliegen, der Beamte hörte ihn geduldig an, fragte, was für eine Nationalität ich denn besäße, und als ich sagte: »Die Deutsche«, faltete er seine Hände wie im Gebet und wedelte sie vor seinem Gesicht in einer sehr italienischen Geste: »Warum? Warum in aller Welt wünschen Sie die italienische Staatsangehörigkeit, wenn Sie die deutsche haben? – Sind Sie verheiratet? «Ich verneinte.» Wissen Sie, was es bedeutet, Italiener zu sein, wenn Sie heiraten?« Er presste die Handgelenke zusammen, um eine Fesselung zu demonstrieren. »Sie sind ein Sklave!« rief er,» ein Leben lang an eine ungeliebte Frau gefesselt. In Italien gibt es keine Scheidung!« schrie er. »Es gibt nur die Ungültigkeitserklärung durch die päpstliche Sacra Rota, die bekommen Sie aber nur, wenn Sie sehr reich, adelig oder impotent sind! Gehören Sie zu einer dieser privilegierten Gruppen?« Ich musste verneinen. »Na also!« triumphierte er, »ich könnte Ihnen noch Dutzende anderer Gründe nennen, die es nicht ratsam erscheinen lassen, Italiener zu werden und eine so bevorzugte Nationalität wie die germanische aufzugeben.« Wir, mein Agent und ich, sahen uns an. Fast gleichzeitig erhoben wir uns von unseren Stühlen und verabschiedeten uns von unserem temperamentvollen Ratgeber. Wir gaben unser Vorhaben auf, und ich habe folglich jene Filmrolle nicht bekommen.

16. oldal

Mario Adorf: Der Dieb von Trastevere Geschichten aus Italien

Sándor_Langer_Pudingman P>!

Romolo kaufte ein Taxi, erwarb eine Lizenz und wurde braver Taxifahrer. Spartaco, sein kleiner Sohn, gedieh prächtig und war ein aufgeweckter, flinker Bengel, der allerdings, kaum im schulfähigen Alter, seinem Vater Sorgen bereitete. Der Kleine klaute wie ein Rabe. Wenn Romolo ihn in seinem gelben Taxi von der Schule abholte, geschah es immer öfter, dass die Lehrerin ein ernstes Wort mit Romolo sprechen musste, wenn der kleine Spartaco wieder einmal dies oder jenes hatte mitgehen lassen. Anfangs setzte es auch die geforderte Tracht Prügel, doch dann konnte sich Romolo nicht anders helfen. als Spartaco das alte Motto seiner Familie beizubringen:
Du sollst stehlen, aber dich nicht erwischen lassen.

86. oldal - Der Dieb von Trastevere

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