Die ​Vermessung der Welt 9 csillagozás

Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Mit hintergründigem Humor schildert Daniel Kehlmann das Leben zweier Genies: Alexander von Humboldt und Karl Friedrich Gauß. Er beschreibt ihre Sehnsüchte und Schwächen, ihre Gratwanderung zwischen Lächerlichkeit und Größe, Scheitern und Erfolg. Ein philosophischer Abendteuerroman von seltener Phantasie, Kraft und Brillanz.

Eredeti megjelenés éve: 2005

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Rowohlt, Hamburg, 2017
302 oldal · puhatáblás · ISBN: 9783499241000
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Rowohlt, Hamburg, 2015
302 oldal · puhatáblás · ISBN: 9783499241000
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Rowohlt, 2008
304 oldal · ISBN: 9783499241000

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Kiemelt értékelések

Ristjana_Stefánsdóttir>!
Daniel Kehlmann: Die Vermessung der Welt

Fantasztikus filozófiai utazás az európai szellemben! Soha nem olvastam ilyen szórakoztatóan tudománytörténetről és filozófiáról.


Népszerű idézetek

eufrozina>!

Seltsam sei es und ungerecht, sagte Gauß, so recht ein Beispiel für die erbärmliche Zufälligkeit der Existenz, daß man in einer bestimmten Zeit geboren und ihr verhaftet sei, ob man wolle oder nicht. Es verschaffe einem einen unziemlichen Vorteil vor der Vergangenheit und mache einen zum Clown der Zukunft.

S. 9

Szilvibilvi_Venczel>!

Nach einem halben Jahr in Neuandalisien hatte Humboldt alles untersucht, was nicht Füße und Angst genug hatte, ihm davonzulaufen.

69. oldal

macs>!

Aber der Verstand, sagte Humboldt, forme die Gesetze!
Der alte kantische Unsinn, Gauß süttelte den Kopf. Der Verstand forme gar nichts und verstehe wenig. Der Raum biege und die Zeit dehne sich. Wer eine Gerade zeichne, immer weiter und weiter, erreiche irgendwann wieder ihren Ausgangspunkt. Er zeigte auf die niedrig im Fenster stehende Sonne. Nicht einmal die Strahlen dieses ausbrennenden Sterns kämen auf geraden Linien herab. Die Welt könne notdürftig berechnet werden, aber das heiße noch lange nicht, daß man irgend etwas verstehe.

der Sohn

macs>!

Tue er nicht, sagte Gauß. Er habe früh beschlossen, nie darüber zu publizieren. Er habe keine Lust gehabt, sich dem Gespött auszusetzen. Zu viele Leute hielten ihre Gewohnheiten für Grundregeln der Welt.

Der Äther

dr_watson>!

Der Baum war riesenhaft und wohl Jahrtausende alt. Er war hier gewesen noch vor den Spaniern und vor den alten Völkern. Er war dagewesen vor Christus und Buddha, Platon und Tamerlan. Humboldt horchte an seiner Uhr. Wie sie, tickend, die Zeit in sich trug, so wehrte dieser Baum die Zeit ab: eine Klippe, an der ihr Fluß sich brach.

Das Meer

Szilvibilvi_Venczel>!

In diesem Moment begriff er, daß niemand den Verstand benutzen wollte. Menschen wollten Ruhe. Sie wollten essen und schlafen, und sie wollten, daß man nett zu ihnen war. Denken wollten sie nicht.

dr_watson>!

… er habe nicht erwartet, daß er etwas wie Glück finden würde, und im Grunde glaube er auch jetzt nicht daran. Es komme ihm wie ein Rechenfehler vor, ein Irrtum, von dem er nur hoffe, keiner werde ihm aufdecken.

Die Sterne

Szilvibilvi_Venczel>!

Gauß seufzte.
Es gehöre nicht, sagte Bartels vorwurfsvoll, daß ein Kind immer traurig sei!
Er überlegte, die Bemerkung schien ihm interessant. Warum er traurig war? Vielleicht, weil er sah, wie seine Mutter starb. Weil die Welt sich so enttäuschend ausnahm, sobald man erkannte, wie dünn ihr Gwewbe war, wie grob gestrickt die Illusion, wie laienhaft vernäht ihre Rückseite. Weil nur Geheimnis und Vergessen es erträglich machten. Weil man ohne den Schla, der einen täglich aus der Wirklichkeit riß, nicht aushielt. Nicht Wegsehenkönnen war Traurigkeit. Wachsein war Traurigkeit. Erkennen, armer Barttels, war Verzweiflung. Warum, Bartels? Weil die Zeit immer verging.

59. oldal


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